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Rundschreiben

Seit alters her ist Holz der Baustoff aus dem Zäune gemacht wurden. Auch heute ist Holz in vielen Fällen für die Einfriedung von Grundstücken die erste Wahl. Wie Zäune früher damals ausgesehen haben, das weiß heute niemand mehr so genau. Den Rohstoff Holz, der für ihre Herstellung erforderlich gab, es in unseren Breitengraden reichlich, er wuchs quasi vor der Haustür und lieferte mit Zweigen und Ästen das Material für vielfältige Abgrenzungen.bauerngarten 001

 

Schutz vor dunklen Gestalten

Zäune dienten nicht nur zur optischen Abgrenzung der Grundstücke, sondern hatten ursprünglich ganz praktische Zwecke. So sperrten Holzzäune wilde Tiere aber auch Nachbars Kühe und Schweine aus, und so manche dunkle Gestalt wurde am Betreten des Grundstückes gehindert. War der Zaun in Ordnung, brauchte man sein Obst und Gemüse nicht mit Hasen und Rehen nicht zu teilen.

Anpassungsfähig und dauerhaft – Cleft Chestnut Fence

Für manche Menschen hat Holz heute noch das Prädikat des Provinziellen, Ländlichen, Einfachen, ja Wertlosen.

Die Engländer legen einen anderen Maßstab an. Seit Generationen nutzen die Landowner den Cleft Chestnut Fence, den preiswerten Zaun aus gespaltener Edel- oder Esskastanie (Castanea sativa). Das Holz der Eßkastanie ist hart und beständig wie das der Eiche. Bei der Einteilung der Holzarten erreicht die Esskastanie den zweiten Grad der Widerstandsfähigkeit, gilt damit als resistent. Diese Resistenzklasse gibt einen Eindruck davon, wie lange das Kernholz ohne Konservierungsmaßnahmen im Freien seinen Gebrauchswert beibehält. Zäune aus der Esskastanie halten bis zu 20 Jahren ohne Anstrich. Dabei verfärbt sie sich ähnlich wie die Lärche von einem warmen Rot zu einem hellen Grau.

Alle 10 bis 15 Jahren werden die Kastanien-Kulturen auf den Stock gesetzt, ähnlich der Bearbeitung norddeutscher Knicks. Die gespaltenen Kastanienstämme werden in drei, vier verzinkten Drahtreihen eingedreht. Dabei entsteht ein Zaun, der neben der Preiswürdigkeit und dem schnellen Montieren jede Richtungs- und Höhenänderung des Geländes mitmacht und dadurch den Charme eines Ortes oder einer Landschaft unterstreicht. Ein Tor erübrigt sich oft durch die Flexibilität des „verdrahteten“ Zaunes. Diese Labilität erschwert das Überklettern, weshalb der Zaun oft in Zoologischen Gärten und Parks eingesetzt wird.

Englisch oder französisch?

Wir liefern als Standart englischen Staketenzaun.

Die englische Staketenzaunvariante ist oben stumpfer und etwas grober verarbeitet. Die Staketen sind im Gegensatz zur französischen Variante am unteren Draht geklammert und nicht so intensiv nachbearbeitet nach dem Spalten. Somit ist dort natürlich auch der Preisunterschied zu sehen. Entscheiden Sie selbst, welche Variante Ihren Ansprüchen genügt....